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… würde der scheidende Bundesfinanzminister Schäuble sagen. Und das trifft auch auf unseren Haufen zu. Die zweite Jahreshälfte der Clubmeisterschaftssaison 2017 war geprägt von etwas Improvisation und andererseits bewährter Teamleistung und Verlässlichkeit.

Zum WAE-CW im August sollte ja 2017 (verglichen mit 2015) nicht wieder der Fehler gemacht werden, Stationen an den Start zu schicken, die mit dem berühmten Holzgewehr in den WAE-Krieg ziehen. Also war Andi, DL7ANR, in Jessen bei DP9A an der Taste, Lars, DL7ALM, setzte DM3W in Bugk unter Strom und teilte sich die Station mit Robby (DM6DX), für Mario (DK7TY) wurde in Falkensee ein 20m-Mast mit FB33 und Doppel-Dipol aufgebaut und Peter, DL7YS, bediente sich seiner Technik mit FB23 und Doppel-Dipol im heimischen Garten. Um es vorweg zu nehmen, die Bedingungen waren lausig, und es war ein zähes Geschäft für alle Protagonisten. Trotzdem wurden es am Ende stolze 356 CM-Punkte, verglichen mit 2015 ein Plus von 25 Zählern. Das ließ hoffen, vielleicht doch in Richtung der angestrebten 3000 CM-Punkte zu kommen? Der erste Platz in der Clubmeisterschaft 2017 war ja schon frühzeitig vergeben bzw. klar für den OV Erding, C25, da musste man sich keine Illusionen machen.

Und nach der Pause im CW-FD (Wetter schlecht, wird eh’ das Streichergebnis, also lassen wir das lieber sein... :-) trat unsere Truppe auf der bekannten Contest-Wiese in Falkensee zum SSB-FD an. Technik wie immer, Wetter wie immer, Verpflegung exzellent, Bier gut gekühlt. Wir funkten eigentlich unseren Stiefel herunter, nur wurden wir (wie viele andere Teilnehmer) in der Nacht von einem (fast) Mögel-Dellinger heimgesucht, der den QSO-Betrieb fast zum Erliegen brachte. Erst in den Morgenstunden des Sonntags “ging wieder was”, aber das konnte das Gesamtergebnis nicht retten. Und die bei der Konkurrenz bessere, weil niedrigere, Fehlerrate brachte uns am Ende auf den 8. Platz. Vergleichen mit 2015 war das deutlich schlechter und statt der 376 Punkte aus 2015 waren es in diesem Jahr nur 341 Zähler. Aber irre war (wie immer) die Unterstützung durch nicht-funkende OV-Mitglieder, die sich als Helfer, Küchenmeister oder Herren & Meister über das Aggregat betätigten.

Durch den Ausfall von Mario (DK7TY) zum WAE-SSB mussten wir dann zum Clubmeisterschaftsfinale heftig umdisponieren. In Ermangelung konkurrenzfähiger Hardware, fassten wir kurzfristig den Entschluss, im WAE-SSB Multi-OP von Jessen aus zu machen. Für alle OPs ein neues Betätigungsfeld, und für alle außer Andi und Robby war auch die Technik in Jessen neu. Andererseits stuften wir das Risiko in der Sektion richtig “abzustürzen” als relativ niedrig ein, konnten wir durch die Hilfe anderer OPs aus unserem OV ja weitere Clubstationen mit einigen QSOs aktivieren, so dass ein Platz hinter den arrivierten Stationen immer noch genügend CM-Punkte ergeben sollte. Und trotz eines heftigen Magnetsturms zum Contestwochenende, der das Ergebnis richtig in den Keller drückte, waren es (claimed) 334 Zähler, die wir zusammengebastelt haben. Großes Kino aller Helfer, die den Weg von Berlin nach Jessen nicht gescheut haben, um den OPs zur Hand zu gehen. Ein tolles Erlebnis für alle Teammitglieder und Dank an den Radioclub Jessen e.V. für die gewährte Gastfreundschaft! Das ist schon etwas Besonderes, was die Jessener da unter der Leitung von Andi, DK4WA, dort auf die Beine gestellt haben.

Der Rest der Geschichte ist schnell erzählt. Zum UHF-Contest im Oktober spulte unsere Truppe das berühmte “Business-as-usual” auf 70cm herunter. Thorsten, DK5OZ, befeuerte den Hagelberg im Hohen Fläming mit 500 Watt an zwei Antennen, Max (DH7AHK) unter DK7C war mit gleicher Ausrüstung wieder auf 850 Meter ü. N.N. im Oberharz und quälte sich bei Regen und 4 Grad kurz an einer Lungenentzündung vorbei. Andi (DL7ANR) und Pedda (DL7YS) teilten sich die Station auf dem Hahneberg in Spandau (750 Watt an 4x19 Element). Aus Sicherheitsgründen hatte der Hahneberg eine zweite (500 Watt) Endstufe, sowie zwei weitere Transverter bzw. Transceiver dabei. Und auch Max hatte alles doppelt im Gepäck. Tja, aber wie das so ist ... hat man Reserve dabei, dann geht nix kaputt … :-) Also wurden die “normalen” 375 Clubmeisterschaftspunkte eingetütet. Miese Bedingungen und Starkregen am Sonntagmorgen, der ein zweistündiges QRT auf dem Hahneberg erzwang, machten die Veranstaltung zu einer Tortur für alle beteiligten OPs und Helfer, und auch der Fläming meldete ähnliches. Aber (oh Wunder !) zum Abbau schien wieder die Sonne … :-)

Und was kommt jetzt ?

Jetzt werden wir am zweiten Weihnachtsfeiertag den Xmas-Contest fahren. So wie es aussieht, werden wir mit voller Mannschaftsstärke (also 4 Logs) antreten und dann schlussendlich so etwas wie insgesamt 2.920 Clubmeisterschaftspunkte abliefern. Das wird für unseren OV die Vizemeisterschaft in DL sein, und somit das erste Mal, dass wir es aufs “Treppchen” schaffen. Das (bei der Weihnachtsfeier 2016) selbst gesteckte Ziel von 3.000 Clubmeisterschaftspunkten ohne Hilfe von Gast-OPs haben wir nicht erreicht. Ist da schlimm? Nee, ich finde das ist nicht schlimm. Und auch die Tatsache, dass unser diesjähriger Score im letzten Jahr (2016) locker zum Titel gereicht hätte, das macht nüscht. Der OV Erding, der 2017 den Titel zum nunmehr 6. Mal erringen wird, der ist einfach besser als wir. Deswegen geht unsere Gratulation uneingeschränkt an C25 (da trinken wir in Friedrichshafen ein Bier drauf … :-)

Alle Fotos der zweiten Contest-Jahreshälfte hat Tom (DL7AWO) dankenswerterweise schon hochgeladen. Tnx!

Na dann erst einmal awdh im Xmas-Test und dann HNY 2018 !

Pedda, DL7YS

   

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